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Überwachungskamera mit TCP/IP- und IDE-Interface

Abteilung BI
Diplomarbeit 2004/05
Titel: Überwachungskamera mit TCP/IP- und IDE-Interface

Verfasser: Franz Sappert, Erich Wiesenhofer
Betreuer: DI Dr. Hans G. Stöhr
Unterstützung: ÖBB


Beschreibung:

Gegenstand der vorliegenden Entwicklung ist eine Elektronik, die es ermöglicht das Videosignal einer Standard-Videokamera (Farbe, Fixobjektiv) periodisch (mit einstellbarem Intervall von z.B. 1-10 Sekunden) zu digitalisieren und als File in JPG-Format auf einem Datenträger abzulegen. Die gespeicherten Bilder können über eine Ethernetschnittstelle via TCP/IP als dynamische Web-Seite geladen werden.
Die Hauptanwendung der Video-Digitalisierung und Speicherung ist der Einsatz als Überwachungssystem zur Vermeidung von Vandalismusaktionen im Bahnbereich.

Folgende Features sind vorgesehen:
• Die Aufnahmen werden durch ein oder mehrere äußere Ereignisse ausgelöst (z.B. Bewegungssensor, öffnen oder schließen von Schaltern, etc.).
• Die Dauer eines Aufnahmezyklus (d.h. die Anzahl der aufgenommenen Bilder) ist einstellbar.
• Während der Aufnahme können potentialgetrennte Steuersignale verwendet werden, um z.B. eine Beleuchtung des Aufnahmebereichs (sichtbar oder mit Infrarot) oder auch Alarme zu aktivieren.
• Die Speicherung der Bild-Files erfolgt auf einer Flash-Memory Karte, die bei Bedarf auch lokal, mit Hilfe eines Notebooks, ausgelesen werden kann. Alternativ ist auch der Anschluss einer Festplatte (IDE-Interface) vorgesehen.
• Die Anzahl der gespeicherten Bilder wird auf einem mehrzeiligen alpha-numerischen Display dargestellt.
• Die Übertragung der gespeicherten Bild-Files erfolgt über eine Netzwerkverbindung, abrufbar mit Hilfe einer Passwort-geschützten Web-Page.
• Zusätzlich sind zwei serielle Schnittstellen (RS232) vorgesehen.
• Die Entwicklung erfolgt mit Verwendung preisgünstiger Standard-Elektronikmaterialien basierend auf dem Controller SC12. Als Programmsprache wird C verwendet, basierend auf einem RTOS-Betriebssystem.
• Die Prototypenentwicklung umfasst einen funktionsfähigen, leicht reproduzierbaren Print (100 x 160mm, 4-Layer, teilweise mit SMD-Bestückung) mit entsprechender technischer Dokumentation.
• Durch die universelle Schaltungsauslegung ist eine Erweiterung und Anpassung (z.B. bis zu 6 Kameraeingänge, analoge Modemverbindung, Übertragung via GSM, u.v.a.m) durch entsprechende Adaptierung der Software vorbereitet.


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